Reports

Eve Risser White desert orchestra at Banlieues Bleues (March 2015)

As Alsace-born composer/pianist Eve Risser observed with quite some emotion at the end of the evening, last night's remarkable premiere of her work for ten-piece ensemble and two choirs White Desert represented the first sight of a concept which she has been visualising for at least seven years.

Porträt von Jean-Marie Machado

Ein Porträt von Jean-Marie Machado in Jazzthing (november 14)

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Rissers Spiel auf dem präparierten Piano bricht alle Gattunsgrenzen

Auf ihrem packenden und zutiefst originellen Soloalbum „De Pas Sur La Meige“ (Clean Feed) verzaubert die Pianistin und Improvisatorin Eve Risser ihre Hörer mit einem Arsenal von Techniken und Werkzeugen, die den Klang ihres Instruments in eine Art kaleidoskopische Klangmaschine verwandelt, die völlig unerwartete Töne und Klangfarben produziert.

Die in Paris lebende Eve Risser, 32, hat sich auf Umwegen ihrem jetzigen Spiel genähert, in dem Komposition und Improvisation, Jazz und Neue Musik und andere Dualitäten in einem spannenden Fluss existieren.

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Im November 2014 spielte Emile Parisien im Rahmen des London Jazz festival.

The Guardian – nov. 2014
« Mit ihrer Kompetenz, ihrer Balance aus Improvisation und Komposition und ihrem Sinn für Humor stärkt die Band um Parisien ihren herausragenden Ruf im neuen europäischen Jazz »

Das anspruchsvolle, nun schon seit 10 Jahren bestehende Quartett unter Leitung des französischen Saxophonisten Émile Parisien pflegt seine Vorliebe für Post-Ornette Free-Jazz, den Humor von Django Batesian und zeitgenössich-klassisches Vokabular, wobei es faszinierende Variationen produziert. Spezial Snack führt aus den frenetischen Jazz-Grooves der frühen Jahre in eine reflexivere und schroff ruhelosere Klangwelt, genau beschrieben in den Begleittexten von Damien Bertrand als „ein Territorium, abwechselnd wüstenleer oder üppig wuchernd, das die Aufmerksamkeit des Zuhörers ständig wachhält“. Potofen, das Eröffnungsstück, beginnt typischerweise mit einer Reihe kleiner Klangereignisse – anhaltende Saxophonklänge, Glocken, Schlagzeugknistern – bevor die Trommeln sich nach und nach in einen grollenden, rockigen Zorn steigern. Haricot Guide beginnt mit feierlichen Klavierakkorden, bevor der exzellente Parisien kurze, flinke Bebop-Salven einstreut. Das Stück jongliert mit Basslinien, Improvisation und Stillstand. Mazout Damnation hat ein gemäßigtes, zeitgenössisch-klassisches Feeling, endet dann aber punkig, Les Flics de la Police entwickelt einen durchdringenden kollektiven Groove, in den Parisien schlängelnde, betörende Linien hineinspielt.
Mit ihrer Kompetenz, ihrer Balance aus Improvisation und Komposition und ihrem Sinn für Humor stärkt die Band um Parisien ihren herausragenden Ruf im neuen europäischen Jazz. (THE GUARDIAN)

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Celine Bonacina

“Der größte Erfolg des Festivals. […] Das Publikum raste.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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